Wer bin ich

Was brauche ich, um in meiner Beziehung wieder glücklich zu werden.

Die Erkenntnis das ich vollkommen geliebt, gehalten und getragen bin.

Wie? In dem ich erkenne, anerkenne, dass das Ego ein Konzept des gespaltenen Geistes ist.

Wie wirkt sich das aus?

Trennung und Angst. Das Ego führt ausschließlich und ausnahmslos in die Trennung und hält an der Angst fest.








Frei wie ein Vogel hinauf in die Lüfte, um sich zu vereinigen,
weil er endlich erkannt wer er ist,
zeitlos kann er reisen dahin und sich verschmelzen.
Angela Schleger

Ego vs. Liebe

Wir haben zwei Geister in uns. Ich nenne es Ego vs. Liebe.

Die Liebe ist nicht von mir gemacht. Ich kann diese auch nicht bei meinem Partner einfordern.

Ich kann meine Wurzeln finden und meine Flügel wachsen lassen. Diese Frage der Spaltung hat mich immer weiter Suchen lassen. Bis mich die Erkenntnis traf, ich bin vollkommen geliebt, gehalten und getragen, weil er / das Licht, die Liebe überall ist – BIN ich.

Zwei Geister

In jedem von uns stecken zwei Geister, gerne auch als Engel und als Teufel visualisiert.

Ob wir an diese Glaube oder Nicht, wir erleben uns oft gespalten. Intensiv hat mich die Frage beschäftigt, wo kommt die Spaltung her? Ich lese sehr viel und sehr viel quer, aus verschiedenen Richtungen und überall war immer wieder die Frage nach der Spaltung. Selbst C.G. Jung beschreibt sehr anschaulich, das er zwei Stimmen in sich trug und am Ende braucht es für die Heilung eine religiöse Einstellung. Damit meint er den Sinn seinen Lebens zu finden, was nichts mit der Konfession oder mit der Zugehörigkeit zu einer Kirche zu tun hat.

Für mich ist Gott – der Schöpfer, das Licht in uns, die Liebe. Im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Meine Geschichte

Ich hatte mit 16 Depression und war magersüchtig, oft am Rande des Selbstmordes. Mit 17 hatte ich meine erste ambulante Verhaltenstherapie um mein Abitur zu schaffen, mitten in der Depression. Mit Anfang 20 bin ich ungewollt schwanger geworden und habe das Kind abgetrieben.  Habe mich viel öfter außerhalb meinen Körpers gefühlt, als innerhalb. Ich habe oft von außen auf mich selbst geblickt.

Mit Anfang 20 bin ich zur stationären Therapie zu Hans-Joachim Maaz in die Klinik. Für mich ein Segen damals. Nach den 8 Wochen habe ich jede Menge Drogen genommen, bis Mitte 20. Irgendwann kam der Wunsch nach einer dauerhaften Partnerschaft. Mit 27 lernte ich meinen Mann kennen. Mit 29 wurde ich das erste Mal Mutter und mit 33 zum zweiten Mal. Die Drogen habe ich meinem Mann zu liebe gelassen, ich hatte die Wahl, er oder die Drogen. Ich bin sehr dankbar, dass ich mich für ihn entschieden habe.

Das Interesse für meine Seele blieb.  2007 bin ich noch mal in die PTA Klinik von Hans-Joachim Maaz. Von 2007 – 2011 blieb ich bei seiner Frau in einer Niederfrequenztherapie in Behandlung. Es ging weiter und weiter Bergauf, was immer wieder kam – „meine“ Minderwertigkeit.

Mit der Geburt meines ersten Sohnes wollte ich die Therapie nicht fortsetzen, weil ich nicht für die Probleme meines Sohnes verantwortlich sein wollte. Ich wurde zum ersten mal Mutter und die Aussicht, dass ich „allein“ dafür verantwortlich bin, wie sich mein Sohn entwickelt, wie es in der Tiefenpsychologie oft um die Mutter und Vater-Problematik geht, fand ich wenig motivierend.

Ich wechselte in das Heilkundezentrum von Margit Dahlke und lernte die Atemsitzungen kennen und im 7. Monat schwanger machte ich die Geburtstraumatherapie. Was blieb – ich wollte die perfekte Mutter sein und alles richtig machen. Dazwischen folgten fast jährliche Besuche im HKZ und ich belegte die ersten Seminare. Im Januar 2019 ging ich ins HKZ zur Selbsterfahrung. 2 Wochen Reinkarnationstherapie am Stück. Mit dem schon bekannten und wiederholtem Glaubenssatz – ICH BIN NICHTS WERT – und die Begegnung mit einem jungen Mann.

Diese Begegnung stellte in der Folge so ziemlich alles auf den Kopf was mit meiner inneren Spaltung, meinem Ego, Narzissmus, toxische Beziehung, offene Beziehung, Projektionen, Besonders sein zu wollen und Nichtswertsein, zu tun hatte.

Angekommen

Bis zu jenem Tag am 24.01.2020 – als mich die Erkenntnis traf – ICH BIN VOLLKOMMEN und ich BIN VOLLKOMMEN GELIEBT.

UND DU BIST ES AUCH.

Mittlerweile suche ich nicht mehr. Ich habe meine Wurzeln gefunden und kann meine Flügel ausbreiten.

Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand. In die Hand des Schöpfers. Gott verwende ich nicht als religiösen Begriff, sondern als Begriff für den höheren Sinn des Lebens. Die Anbindung an etwas umfassenderes.

Ich bin ein geistiges Wesen in einem Körper. Ich bin eine Seele mit einem Körper.

Ich bin glücklich, mit meinen zwei Beinen mitten im Leben stehend.

Sexuell habe ich viel ausprobiert und kann unbefangen zuhören und auch darüber reden. Die Kraft der Sexualität ist ein wunderbares Feld sich selbst besser kennen zulernen, sich selbst anzunehmen und in die Weiten der wundervollen Orgasmen einzutauchen.

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